Schmuckreinigung mit Messingbürste

Messingbürste: Die Lösung für die schmutzigen Momente des Lebens

Wie oft greift man in seine Schmuckschatulle, will sein Lieblingsschmuckstück anziehen und denkt sich im ersten Moment „Oh mein Gott, damit kann ich doch nicht vor die Tür gehen?!“. Aus der kleinen Schatzkiste glotzt einem ein schwarzes, hässliches Etwas entgegen und vermasselt uns damit den Tag. Diese Situationen sind unangenehm und der erste Gedanke der einem kommt ist: Wie bekomme ich meinen Schmuck möglichst schnell und vor allem einfach wieder sauber?!

Für diese unangenehmen Momente gibt es schon seit langem einen unschlagbaren Helfer. Sie ist aus Holz, besetzt mit vielen goldfarbenen Härchen, die einladend strahlen und regelrecht rufen, ich rette dich: Die Messingbürste! Ich kenne sie schon seit ich denken kann und bei uns in der Goldschmiede benutzen wir sie tagtäglich. Sie hat uns noch nie im Stich gelassen und ist ein wahrer Zauberkünstler. Wenn sie jetzt noch von alleine putzen würde, wäre sie ein echtes Wunder.

Anleitung: So setzt man die Messingbürste richtig ein

So, nun genug geschwärmt. Jetzt wird erklärt, wie mit der Messingbürste Schmuck schnell und einfach gereinigt wird. Das Video stellt das Ganze nochmal anschaulich dar.

  1. Man nehme die Bürste und hält sie kurz, für etwa zehn Sekunden unter fließendes, warmes Wasser, sodass alle Borsten nass sind.
  2. Anschließend nimmt man ein bis zwei Tropfen Flüssigseife oder Spülmittel und trägt es direkt auf die Borsten auf.
  3. Nun nimmt man sein Schmuckstück, hält es ganz kurz unter warmes Wasser und beginnt anschließend es mit der Messingbürste zu schrubben. Zu Beachten ist dabei, dass man in eine Richtung bürstet und niemals über Perlen und Steine putzt. Diese deckt man am einfachsten mit einem Finger ab.
  4. Nachdem alles gründlich gesäubert wurde, spült man das Schmuckstück mit klarem Wasser ab. Hierbei ist es egal ob kalt oder warm. Es ist nur wichtig, dass die Seifenreste abgespült werden.
  5. Als letzten Schritt nimmt man ein weiches Baumwolltuch und reibt sein Schmuckstück gründlich trocken. Die Messingbürste wird einfach mit klarem Wasser abgespült und zum trocknen an die Seite gelegt.

Das tolle an der Messingbürste ist ihre Langlebigkeit. Im Normalfall hält sie ein Leben lang.  Man kann sie solange verwenden bis die Nadeln letztendlich ausfallen. Außerdem ist sie sowohl für Silber als auch für Gold prima geeignet, was man von vielen anderen Reinigungsmitteln nicht behaupten kann. Deshalb mag ich den kleinen Putzteufel so gerne!

Messingbürste: Umweltfreundliche Alternative zu anderen Schmuckreinigern

Was ich persönlich zudem sehr an ihr schätze ist die Möglichkeit Schmuck reinigen zu können ohne irgendeine Chemieschleuder zu verwenden. Ich bin der Meinung, dass wir schon genug Mittelchen verwenden, die der Umwelt nicht gut tun und da muss man zum Schmuck putzen nicht auch noch irgendwelche Schmuckbäder verwenden, die zum einen maßlos überteuert sind und stinken, und zum anderen nach kurzer Zeit schon nicht mehr so funktionieren, wie sie eigentlich sollten. Vor allen Dingen muss man aufpassen, dass man bei den Bädern nichts falsch macht und das Schmuckstück hinterher mehr schwarz als glänzend ist. Sonst springt die Begeisterung schnell von „juhuu, alles blitzt und blinkt!“ hinzu der Enttäuschung „Oh je, jetzt hab ich's kaputt gemacht“. Sind wir mal ehrlich: Solche Stresssituationen haben wir genug im Leben, da braucht man das nicht bei so einer Kleinigkeit wie Schmuck reinigen.

Ich hoffe mein Tipp mit der Messingbürste als Unterstützung zur Schmuckreinigung hilft euch weiter und ihr werdet euch genauso in sie verlieben wie ich.

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